Demnächst … ab 2019

Viele werden es schon mitbekommen haben.

Ab 2019 habe ich einen neuen Job und es heisst für uns: Umziehen.

Bis dahin ist noch genug zu tun, Besuche zu machen, Abschied nehmen, Pläne schmieden, was halt so da zu gehört. Aber wir werden ja nicht aus der Welt sein …

Und berichten an dieser Stelle…

 

Drei Wochen

Nun sind schon wieder drei Wochen Urlaub um.

Heute Morgen verabschiedet sich „meine“ Badestelle in einer Pracht, das es schon fast wehtut. Gestern sprang ein halb Meter langer Fisch vor mir aus dem Wasser, oh da kann ich schon wehmütig werden…

Und nun zeichnet sich eine neue Phase in Christines und meinem Leben ab.

Es wird anstrengend, spannend, so viel Neues doch eigentlich bleibt alles Bestehen, nur an anderen Orten, zu anderen Zeiten in anderer Zusammensetzung.

Bleibt dabei. Lest mit.

IKEA Museum, Kataloge 1961-1989

Wie schon vorher geschrieben waren wir im IKEA Museum in Älmhult am Stammsitz des Unternehmens.

Das Gebäude kannten wir noch als alten, kleinen Möbelmarkt. Ein großer neuer befindet sich jetzt am Stadtrand, daneben gleich noch ein IKEA Fynd (Reste und 2. Wahl, Fundgrube in größer).

Das Museum ist neu, es erschließt sich nicht unbedingt alles auf den ersten Blick, aber einen Besuch wenn man in der Gegend ist, auf jeden Fall wert.

Zum Schmunzeln natürlich alle die Ausstellungsstücke mit denen Christine und ich groß geworden sind.

Die Titelseiten der IKEA Kataloge von 1961 bis 1989 habe ich dort fotografiert und auf dieser Seite zusammengefasst.
Viel Spaß beim Entdecken und Überlegen was ihr davon kennt?
Wie sah der Katalog aus in dem Jahr eurer Geburt? Im Jahr Eurer Einschulung?
Im Jahr Eures ersten eigenen Zimmer?

 

 

Sommerulaub 2018 (Fortsetzung)

Der Urlaub hier in Südschweden geht weiter und wir lassen es sehr ruhig angehen. Tägliches Bad in der kalten Ostsee am Morgen, ein oder zwei mehr oder weniger ausgedehnte Runden mit dem Hund, viel lesen, Gedanken machen, unterhalten, Fahrradtouren, IKEA & Museum, …

 

Artenreich – Sommerurlaub 2018

Godmorgon!

Urlaub, und um sechs Aufstehen?

Naja, entweder bin ich schon tiefenenspannt und wohl erholt, oder eher noch nichts von dem ? Aber bestimmt auf dem Weg zu Ersterem. Aber wir sind ja auch erst den dritten Tag hier, an einem unserer Lieblingsorte, in Südschweden, in der Nähe von Sölvesborg.

Das Haus direkt am Meer, nur die wenig befahrene Dorfstraße noch dazwischen.

Die dann auch gleich den Titel für diesen Beitrag liefert. Artenreicher Straßenrand? Verschiedene Arten Straßenrandbelag, von Bitumendecke, über Schachtdeckel, Grus bis zum klassischen Strassenrandmoos… Vielleicht ein staatliches Förderprogramm? Wahrscheinlich aber ein EU-Programm, denn in Dänemark hab ich sowas ähnliches die Tage auch gesehen…

Artenreiche Wegkante
Artenreiche Wegkante

Artenreich?

Na jedenfalls um sechs aufgestanden, Badehose an und 3 Minuten mit dem Rad zur Badestelle.

Artenreich! Quallen, Möwen, kleine Fische, Algen, ich.

Ein Mann, hier nicht auf, sondern hinter dem Bild 😉 und sein Bike
Der Dorfstrand im Sonnenaufgang
Quallen, gibt’s hier, haben mich jedoch bisher nicht vom Baden abgehalten, sind halt keine australischen …
„unser“ Haus
„unser“ Ausblick
„unser“ kleiner Dorfhafen
„unser“ Haus am Meer

Und jetzt geht unser Urlaub erstmal mit einem Frühstück mit Krabben, Leverpostej, Havrefras, Filmjölk und herrlich pappigem Weißbrot mit Blick auf die Ostsee und Möwenrufen im Hintergrund weiter.

Nach Løkken gelockt … oder es ist ein Stück hin bis Takka Tukka Land

Letzten Sommer sandte Christine mir einen Link zu einem Ferienhaus in Dänemark. Die Fotos sahen richtig toll aus. Tolle Aussicht, mehr Meerblick geht fast nicht, neues Haus, Boomer darf mit, also Haustier erlaubt, naja und der Preis war auch noch ok. Im Herbst gebucht, und jetzt sind wir in der ersten Maiwoche hier. Christine hat mich also nach Løkken gelockt.

Genauer gesagt ein paar Kilometer südlich.

Auf den Ørnebjerg. 30 m hohe Düne, 300 m zum Strand. Mit dem obligatorischen Bunker gleich anbei im Garten.

Und mit einem Ausblick wie es kaum besser geht. Da macht es Spaß, den Nebel heute morgen, danach den Regen, daraufhin die Sonne und jetzt wieder der Regen zu beobachten. Und das Licht dabei. Und zwischendurch mal kurz in die Ferne, weit über die Jammerbucht blicken.

Aber seht selber, ein paar Fotos von Sonnenuntergang, Haus und umzu.

Das Haus vom Hausbunker gesehen.

Strandverkehr. Mit Autos. Zu Fuß geht aber auch.
Verkehrsschildvielfalt
Verkehrsschildvielfalt
Løkken, Ortsausgang
Løkken, Ortsausgang
Gestrandete Saurier, gleich hinterm Ortsausgang von Løkken rechts.

Strand Bar Løkken Nord, zwischen den Bunkern

 

Bis Takka Tukka Land ist es noch ein Stück, von hinterm Ortsausgang Løkken rechts. (In Solihull wurden früher die Land Rover gebaut)

Teide – Tourismus – Lepra

Heute war wieder so ein Tag der Gegensätze.

Bei Schietwetter, kühl, wolkig, windig ging’s nochmal richtig Nordwesten. Dann in die Wolken, durch die Wolken, durch den Wald, in den Parque Nacional del Teide. Genauer gesagt in die riesige Caldera mit 17 Kilometer Durchmesser namens Las Cañadas, aus der der Pico del Teide herausragt. Wir waren also nur in dem 2200 m hoch gelegenem riesigen alten Krater, der 3700 m hohe Gipfel wie auch Seilbahn und Zufahrt aus dem Norden waren wegen Winter, Wolken, Wind, Schnee und Eis auch heute gesperrt. Aber, in jeder Hinsicht und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.

Danach noch eine kurze Prise Touristenparadies, ein Blick nach Los Christianos, nicht ganz das unsere. Obwohl, das Wetter, die Temperaturen, … Trotzdem, aufgrund des Verkehrs und der Massen an blanken, roten Bäuchen, die unterwegs waren dann doch keine Tour entlang der Südwestküste…

sondern auf der TF-1 Richtung „Heimat“, aber vorher noch in dem aus der Retorte erscheinenden, aber nett am Strand gelegenen Ort Abades, eine Kleinigkeit in der Sonne sitzend gegessen.

Und anschließend noch einen echten „Lost Place“ erkundet: Die Leprastation Sanatorio de Abona aus den 1940er Jahren liegt gleich dahinter. Die schon von der Autobahn nicht zu übersehende Kirchenruine machte uns neugierig, so dass wir eine kleine Rundfahrt machten.

Bedrückend, staubig, wie aus einer anderen Welt, und kaum vorstellbar was der Grund für die Gründung war: Lepra gibt es immer noch…

Und der Ort danach wirkte wie aus dem gleichen Film…

üNun, am späten Abend prasselt der Regen, vom Wind getrieben an die großen Scheiben im Wohnzimmer, gut das es dunkel ist, und wir das Elend aus dem Norden nicht noch sehen müssen 😉

Neue Freunde im Süden

Wir haben neue Freunde hier im Süden gefunden. Stromero und Gaso, die beiden Heizgeräte

hier im Haus, auf Teneriffa, an der Nordküste, zwischen La Laguna und Puerto de la Cruz. Bei 9-11°C hier im Norden der Insel ist’s dann doch zum Sitzen und den genialen Blick aus den Fenstern zu genießen zu kalt.

Und der Blick über den Gartenzaun oder vom Aussichtspunkt 30 m die Straße rauf ist einfach nur beeindruckend. Die Steilküste hier ist 200 m hoch, da unten rauscht die Brandung.

Ausflüge in die Nordost Ecke mit Anaga-Gebirge und San Andrés

davor noch beeindruckende Hotelanlagen (hässlich ist auch ein Eindruck …)

und in den Nordwesten an einer alten Zuckerrohrfabrik vorbei, nach Punta de Teno und über die waghalsige Strass nach Masca.

Zum fotografieren der Straße sind wir nicht gekommen, die hat unsere volle Aufmerksamkeit gebraucht. Spitzkehre folgt auf Spitzkehre, dazwischen ein rangierender Bus, Last- oder Geländewagen, „unser“ Golf scheint schon zu groß zu sein. Im Internet wird unter anderem hier darüber berichtet 😉

Dafür hat es dann überall hinter den Bergen gleich mal Sonnenschein, 20°C und zwischendurch merkt man auch nicht wenn man mehr als 1000m überm Meer ist.

Nach Hause …

So, fast wieder zu Hause. Nun heißt es noch ein bißchen zu warten, bis der Flug nach Hannover losgeht und wir heute Mittag zu Hause sind.

Die letzten Reisebilder weiter unten …

Was ich Euch hier verständlicherweise nicht zeige, mit wem wir bei welchem Lieferanten waren und was wir dort gesehen haben. Denn das ist die Arbeit, die Kollegen, das „dienstliche“.

So viel sei gesagt, es war erfolgreich, hat uns weiter gebracht und sich für mich und meine Projekte auf jeden Fall gelohnt.

Und: Auch in China wissen die Arbeiter, Unternehmer und Unternehmen, wie es geht…

Mein Schlafplätze letzte Nacht

Mein Frühstück im Flieger

Unser Warteraum heute morgen

Rückreise über Hongkong

Es lässt sich weder beschreiben noch auf Fotos bannen, was unterwegs an Natur (Berge, Wälder,…) Straßen, Brücken, Tunnels oder Gebäuden zu sehen war.

Von der kleinen Holzhütte bis zum Neubau Hochhaus.

Und wieder heißt: Seht selbst.

Shenzen und Hongkong

Und jetzt heisst es warten bis zum Check-in und Abflug.