Ymer, Kastanienbier und Schollenfilet

Ymer, Kastanienbier und Schollenfilet, um nur eine Auswahl der dargestellten Spezialitäten aufzuzählen, die uns hier schon innerhalb weniger Stunden begegneten… Aber seht selbst:



Ymer, ein Sauermilchprodukt, typisch dänisch, in Schweden gibt es die ähnliche Filmjölk in zahlreichen Ausprägungen, bei uns wäre dass meiner Meinung nach ’ne dünne Dickmilch (was für ein schönes Wortspiel 😉 Schmeckt lecker zu heimischen Erdbeeren, Havre Fras oder Müsli.

Kastanienbier, gibts hier bei einem großen Discounter gerade im Angebot, wie auch Wallnuss-, Holunder- oder Lindenblütenbier. Ein glutenfreies Bier… naja, ich werde es wohl probieren, auch wenn ich selten Bier trinke, und das glutenhaltige Weissbrot in Dänemark liebe. Ist wohl ’ne dänische Spezialitätenbrauerei, die sich aber mittlerweile europaweit ausbreitet.

Schollenfilet, frisch bei der Fiskerikompagniet, dem Fischladen in Nørre Vorupør, heute morgen erstanden. Hinterm Laden wurde gerade ein Kutter auf den Strand gezogen, vorne gab’s den Fisch.

Wienerbrød, Kaffestang oder in Deutschland „Kopenhagener Gebäck“. Gehört zu einem Aufenthalt in Dänemark einfach dazu. Auch wenn Kritiker meinen, dass die verwendeten Fette nicht „gesund“ seien, schmecken tut es.

Wie auch die klassisch dänischen Kartoffelchips, nur gesalzen. Ich erinnere mich noch, wie es vor Jahrzehnten bei der Freundin meiner Eltern, Agnes Lund im Aargabs hus, zur frisch von ihrem Mann Oskar geschossenen Mövenbrust, ofenwarme Kartoffelchips (aus der Tüte) gab. Wahrscheinlich beruht darauf meine ausgeprägte Vorliebe für diese wahre Delikatesse, wie sie in Deutschland mit durch Paprika gewürztes Zeug ad absurdum geführt wird 😉

Und das Beste

an alle dem ist die Tatsache, das wir überhaupt hier sind! Denn vor genau einer Woche deutet viel darauf hin, das unser Urlaub wohl so nicht klappen könnte.

Denn Christine war seit dem 20. im Krankenhaus, Bauchschmerzen der heftigen Art, die sich aber dann Sonntagabend in einem perforierten, zu entfernendem Blinddarm aus der Welt schaffen ließen. So kam sie dann Freitag nachmittag wieder frei und seit gestern weilen wir hier.

Nachdem wir noch kurz eine Extratour über die A7 gedreht haben, um am Ende auch mein Portemonnaie, mit Ausweis und Scheckkarte dabei zu haben. Ist schon doof an der Anschlussstelle Neumünster-Nord den Einfall zu haben, dass das noch zu Hause liegt… Naja… Gunnar kam uns dankenswerter Weise bis Bispingen (heißt es deshalb so?) entgegen…

Ach, und das Wetter?

Gestern, spiegelblanke Nordsee, bei 25°C und keinem Wind. Seit heute mittag bläst es aber und der Himmel ist grau. Egal: Urlaub!

Jetzt geht’s noch ’ne Runde in die Dünen und an den Strand.

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